Player One – C64er Roman
Donnerstag 21. Mai 2009 von Vectrex
Aus der Perspektive einer Spielfigur eines Commodore 64-Programmes erhält der Leser nostalgische und ironische Einblicke in die wundersame, abenteuerliche Welt der Computerspiele Anfang der 80er Jahre, als die Grafik noch aus 320 mal 200 Bildpunkten bestand. Nach und nach erforscht der Held seine Welt, stösst an ihre Grenzen und wird Teil einer geheimnisvollen Gruppe, welche die Realität hinter der virtuellen Umgebung erforschen will. Er wird in das Wissen, die Philosophie und die Zahlenmagie der Runde der Sechzehn eingeführt und beginnt zu begreifen, dass eine geheimnisvolle Maschine Dreh- und Angelpunkt des Weltgeschehens ist. Einmal im Besitz dieser Maschine, nutzt er die Situation und ändert eigenmächtig einige Programmzeilen. Dies hat weitreichende Folgen: es kommt zu verwirrenden Paradoxien in Raum und Zeit. Als er in die Gefangenschaft eines bösen Herrschers gerät, muss er eine Entscheidung treffen, die seine Welt aus den Angeln heben könnte. Ein Muss für alle 64er-Fans! Veröffentlicht im: 2003 , Originalsprache: Deutsch, Einband: Taschenbuch, 132 Seiten, Preis: 8,95€
Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 21. Mai 2009 um 08:10 und abgelegt unter Buecher. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.




















Wir verstehen uns nicht als ein aktuelles News Portal, sondern als Sammel stelle für alles rund um 

Donnerstag 21. Mai 2009 um 11:12
Die Kritik fällt aber schlecht aus..
Hat’s einer von euch schon gelesen?
Donnerstag 21. Mai 2009 um 16:40
Ich habs einfach mal “reingenommen” um die Bücher Kategorie wieder mal etwas zu füllen. Das Buch ist nicht neu, stimmt schon. Aber die RZ ist ja nicht eine News Seite, sondern eben so ein Sammelsurium Blog Ob das Buch gut ist, weiss ich ehrlich gesagt nicht. Aber hast recht, bis auf die erste Buch Rezension sind de weiteren ja nicht gerade berauschen. Mal sehen, vielleicht hat ja einer das Buch.
Zu dem Autor möchte ich noch sagen, dass er das Buch selbst drucken lässt. Books on Demand, das heisst, wenn einer das Buch bestellt wird es extra für den Kunden gedruckt. Es steht kein Verlag hinter ihm. So gesehen hat er es nicht schlecht gemacht, da man das Buch so oder so schon irgendwo mal gesehen hat.ALso Präsenz hat dieses Buch auf jeden Fall. Und ich würde vielleicht mich einfach mal auf das Buch einlassen und keine Erwartungen haben. So wird man vielleicht positiv überrascht.
Donnerstag 21. Mai 2009 um 19:35
Ich habe das Buch schon seit längerem. Zuerst muss ich mal loswerden, dass mich gewisse Bewertungen auf Amazon aufregen. Einige Leute scheinen den Inhalt nicht zu lesen, sondern Satz für Satz analytisch nach Rechtschreibefehlern zu suchen. Ist doch egal wenn es ein paar Schreibfehler hat, solange alles verständlich bleibt. Auch dass es eher “leicht” geschrieben ist, ist doch egal – es ist und bleibt ein Roman. Da gibt es einige berühmte Schriftsteller, die viel schlimmeres produzieren…
Tja der Inhalt… Das Buch ist mit fast keinem anderen Buch vergleichbar. Da es eine Art Roman ist, könnte man es allerhöchstens mit “Extraleben” vergleichen, wobei die beiden Bücher inhaltlich und vom Schreibstil her sehr unterschiedlich sind. Der Artikel hier auf der Retrozentrale errät schon einiges vom Handlungsablauf. Die Hauptfigur tritt meistens als Spielfigur von einem Spiel auf, wobei sie immer mehr bemerkt, dass sie nicht in einer realen Welt ist. Die Spiele werden aber sozusagen nicht erklärt, man erkennt sie einfach anhand der Handlung. Ab Mitte Buch passieren teilweise schon etwas komische oder abstrakte Dinge und ab dann gibt es auch einige unlogische Ereignisse. Vermutlich sind es auch diese Dinge, dass das Buch nicht jedem gefällt. Aber die Aspekte, dass die Hauptfigur es dann schafft, die Welt in der sie lebt zu manipulieren und auf Personen trifft, welche “die Wahrheit” kennen oder erwahnen, machen das Buch interessant. Das Ende hätte der Autor anders gestalten können, aber vermutlich hätten 10 Autoren 10 verschiedene Enden geschrieben, von denen auch jedes nicht jedem gefallen hätte.
Ich nehme das Buch also ein wenig in Schutz, denn mir hat es trotz ungereimtheiten und komischen Stellen gut gefallen. Und wenn ich schaue, was in anderen Retro-Computerbüchern für Fehler auftauchen, dann darf das auch der Autor von “Player one”. Wer gut bei Kasse ist soll es sich doch einfach mal kaufen, Vorsichtige können sich nach einem gebrauchten günstigen Exemplar umschauen…